Es ist über 20 Jahre her,

dass der Glanweg von Odernheim nach Rehborn eine neue Asphaltdecke bekam. Aufgrund einer Vorgabe der „Unteren Naturschutzbehörde“ wurde damals eine Teilstrecke so konzipiert, dass zwei parallel verlaufende Asphaltbänder, durch einen bewachsenen Mittelstreifen unterbrochen (siehe Fotos) wurden.

Der Grund für diese Variante: Insekten und anderes Getier sollten beim Überqueren des Radwegs eine größere Chance haben, das gegenüber liegende Habitat unversehrt zu erreichen. Inzwischen scheint diese nette Idee nicht mehr gültig zu sein. Genehmigt wurde jetzt -natürlich wegen der stets heran gezogenen Verkehrssicherheit- ein durchgängig asphaltierter Radweg. Dies wird die Ortsgemeinde Odernheim laut Bürgermeister Schick 45.000 € kosten. Den Hinweis auf die Sicherheit des Radwegs halte ich jedoch für fadenscheinig. Seit Bestehen der Radstrecke wurden – abgesehen von einem Armbruch –   keinerlei Unregelmäßigkeiten registriert. Durch Wurzeln aufgeworfenen Asphalt (siehe Foto) kam es damals zu einem Sturz.  Ein Fahrradunfall aufgrund des Mittelstreifens ist bis heute nicht bekannt.

Hier wäre eine Reparatur im Sinne der Sicherheit angebracht.

So gesehen frage ich mich, ob es nicht dringlichere Baustellen gibt, die einen so großen Geldbetrag rechtfertigen. Man muss das zur Verfügung gestellte Geld durch das Land (es übernimmt 90% der Gesamtkosten) nicht nutzen, wenn unsinnige Sachen damit finanziert werden sollen.

Entsiegeln! 

ist zudem das Gebot der Stunde, nicht versiegeln.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert