Die Zeit, das war gestern.

Wenn der Kirchturm symbolisch für das Dorf steht, ist Odernheim dann:

aus der Zeit gefallen ?

zeitlos schön ?

der Zeit hinterher ?

oder gar der Zeit voraus ?

Nach Auskunft des Pfarrers Dietmar Schultz-Klinkenberg wird das Uhrwerk zur Zeit in Calw überholt, und soll im Laufe des Frühjahrs wieder seinen gewohnten Dienst versehen.

Die letzte Meldung

Beim Wettbewerb der Sat.1-Abnehmshow – „The Biggest Loser“ – ist der Bad Kreuznacher Manuel Felgueiras ausgeschieden. Zum Sieg reichte es nicht, es waren schon einige vor ihm ausgeschieden.

Modelle

Jeweils ein Aktmodell und ♀ zwischen 20 und 40 Jahre aus Odernheim oder Umgebung gesucht.

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Vorwitzig

Die ersten Frühlingsboten sind Winterlinge, im Volksmund auch Vorwitzchen genannt. Schon seit Mitte Januar sehe ich mit inniger Freude die gelben Farbtupfer in meinem Vorgarten. Das Hahnenfußgewächs stammt aus Ländern wie Ungarn, Türkei, Italien oder Südostfrankreich und ist in unseren Breiten nachweislich im 16. Jahrhundert als Zierpflanze eingeführt worden (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Winterling#Ausbreitungbiologie). Ursprünglich wuchs der Winterling in feuchten Laubwäldern, Gebüschen und in Weinbergen. In den Wingerten Odernheims sucht man ihn allerdings vergeblich. Mögliche Gründe lassen sich im Blockartikel „Meditation im Sprühnebel“ finden)

 Auch Kraniche zieht es bereits wieder zurück in den Osten. Sie wurden schon in Odernheim gehört und gesichtet. Ein Hinweis auf ein noch früheres Frühjahr? Auf einen weiteren Hitzesommer?

Hier allerdings fliegen sie gen Süden. (Woran kann man das erkennen?)

Der „Odernheimer Block“ feiert sein einjähriges Bestehen.

Alle Mitarbeiter und ich bedanken sich herzlich für die zahlreiche Glückwunschpost.

Über 7500 Klicks, über 40 Beiträge, bei durchschnittlich mehr als 100 LeserInnen pro Artikel, empfinde ich durchaus als stolze Bilanz. Absoluter Spitzenreiter war der Beitrag „Lost Places“ mit 625 Klicks.

Alles in allem fühle ich mich motiviert ein weiteres Jahr dranzuhängen.

Mit freundlichen Grüßen

B.G.

Über den Wolken …

… muss die Freiheit wohl grenzenlos sein, schrieb Reinhard Mey und veröffentlichte es 1972 auf Schallplatte. Wenn es nicht gerade so gut in die jetzige Zeit passen würde, hätte ich noch ein Jahr gewartet, um das Lied ausgiebig zu würdigen. Denn dann wird dieses deutsche Jahrhundertlied 50 Jahre alt.

Wer würde zurzeit nicht gerne im Flieger sitzen, um sich in wärmeren Gefilden ein bisschen Entspannung zu gönnen? Gerne würde so mancher mithilfe der Wolken seine Ängste und Sorgen ein wenig verdrängen. Das einzige Problem: Die Freiheit haben wir derzeit leider nicht oder ist stark eingeschränkt.

Die Siebziger Jahre waren noch Jahre des unbeschwerten Konsums, eine nennenswerte Umweltbewegung und so etwas wie „Flugscham“ gab es damals noch nicht. So wie man seinerzeit lebte, lebte man richtig. Dieses Lebensgefühl schlägt sich durchaus im Liedtext Reinhard Meys nieder. Es ist für mich ein Phänomen, dass die Bilder, die Reinhard Mey in seinem Text verwendet, eigentlich eher düster sind: Lichter, die im Regengrau verschwimmen, monotones Summen der Motoren, Regen, der die Jacke durchdringt (ist ja alles andere als angenehm). Und dann der Knaller: Die Luftaufsichtsbaracke. Ein Wort, das in jedem – zur Nazizeit spielenden –  Film,  seinen Platz hätte haben können. Jawoll! Reinhard Mey verwendet es nonchalent, als sänge er von der Sommergartenlaube. Und dann schwimmt noch Benzin in den Pfützen. Ist das nicht Umweltverschmutzung? Nein, es schillert wie ein Regenbogen. Der Liedermacher schafft es, positiv denkend, eine Atmosphäre zu zeichnen, in die sich scheinbar jeder hineinversetzen kann, ohne jemals so einen beschaulichen Flugplatz betreten zu haben. Meysterlich hat der Barde (so nannte man damals diese Liedermacher) sich mit diesem Lied ein Denkmal gesetzt. Unten ein typischer Blödelbarde:

Um bei den „Siebzigern“ zu bleiben, wer kennt noch DRUDEL? (erfunden wurden sie schon 1950) Wir hatten damals ein Buch mit diesen Bilderrätseln. In einem kleinen Quadrat gezeichnete Bildausschnitte zeigten Darstellungen aus ungewohnten Perspektiven. Den Klassiker sieht man oben links, auch das Beispiel rechts oben, dürfte den meisten bekannt sein. Eher ungewohnt sind die beiden unteren Darstellungen:

Probleme des Alltags 4 – Klopapier bewusst kaufen (bunkern)

Wenn man beim Kauf von Toilettenpapier einen Blick auf die jeweilige Verpackung wirft, wird man mit unterschiedlichsten Etikettierungen konfrontiert. Alle hören sich positiv an und sind natürlich umweltfreundlich. Hahaha. „Recyclebare Verpackung“, was manchmal auffällig auf der Verpackung prangt,  bedeutet nicht mehr, als dass man die Plastiktüte in der gelben Tonne entsorgen kann. Bei 33 % Recycling wird nur entsprechend viel Altpapier verwendet –> zu wenig!

Steht auf der Verpackung: „Papier aus verantwortungsvollen Quellen“ bedeutet es nicht mehr, als dass es der normalen Holzwirtschaft entstammt, die in der Regel wenig mit nachhaltiger Forstwirtschaft zu tun hat. Ist das Ganze mit dem Gütesiegel FSC versehen, beruhigt dies möglicherweise das kritische Umweltbewusstsein, aber wie in der interessanten SWR-Dokumentation: https://www.youtube.com/watch?v=b3vvomF3KEY zu sehen ist, kann man sich auch darauf nicht verlassen. Die Holzindustrie bestimmt zusammen mit Naturschutzverbänden und betroffener Bevölkerung darüber, wo Holzeinschlag zugelassen wird. Die Dokumentation, die ich hier sehr empfehle, legt offen, welche Unzulänglichkeiten mit der Vergabe dieses Siegels verbunden sind.

Am unverfänglichsten scheint mir Papier zu sein, das zu 100% aus Altpapier hergestellt und recycelt worden ist. Qualitativ macht es keinen Unterschied und es belastet die Umwelt am wenigsten. Also, vor allem beim nächsten Toilettenpapier-Hamsterkauf die Produktangaben einer kritischen Prüfung unterziehen und Recyclingpapier kaufen!

So ist es akzeptabel

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Das Prinzip von Yin und Yang oder warum Holstein Kiel die Bayern rausgeworfen hat.

Das Symbol Yin und Yang kennen die meisten, zumindest haben sie es schon mal irgendwo gesehen. Wenige wissen jedoch, dass hinter dem Symbol ein universelles Erklärungsprinzip steckt, das auf nahezu jeden Lebensbereich angewendet werden kann. Es entstammt vermutlich dem Taoismus, einer weitverbreiteten Denkhaltung (keine Religion)  im China der Jahre um 2000 vor Christus. Die folgende Episode basiert auf dieser Art des Denkens:

Ein armer alter Mann lebte mit seinem Sohn in einer verfallenen Festung auf dem Gipfel eines Hügels. Er besaß ein Pferd, das eines Tages davonlief. Da kamen die Nachbarn, um ihr Mitgefühl für seinen Verlust zu bekunden. „Warum glaubt ihr, dass das ein Unglück ist?“ fragte der alte Mann. Später kam das Pferd in Begleitung mehrerer wilder Pferde zurück, und diesmal kamen die Nachbarn, um ihn zu beglückwünschen. „Warum glaubt ihr dass das ein Glück ist?“ fragte er. Nachdem nun eine Anzahl von Pferden zur Verfügung stand, gelüstete es den Sohn zu reiten, und das Resultat war, dass er sich ein Bein brach. Wieder kamen die Nachbarn herbei, um ihr Bedauern auszusprechen, und wieder fragte der alte Mann, warum sie glaubten, dass dies ein Unglück sei. Im folgenden Jahr brach ein Krieg aus, und der Sohn wurde vom Wehrdienst befreit, weil er lahm war. (Quelle: J.C. Cooper „Der Weg des Tao“)

Yin und Yang ist das Prinzip der Gegensatzpaare und ihrer Abhängigkeit voneinander. Das eine gibt es nicht ohne das andere. Ohne Leben kein Tod und umgekehrt. Ausatmen kann man nur, wenn man vorher eingeatmet hat. Kein Hass ohne Liebe usw. Man könnte das unendlich fortsetzen, es stellt aber nur einen Aspekt des Yin- und Yang-Symbols dar, denn das Geniale dieses Symbols und der zugrunde liegenden Philosophie, sind die entgegengesetzt gefärbten Punkte.                                                                          

Ein Beispiel aus dem alltäglichen Leben: Die schwarze Seite oben symbolisiert in diesem Fall die Mobilität. Auf der Gegenseite stellt die weiße Seite den entgegengesetzten Pol, die Immobilität, dar. Der weiße Punkt bedeutet, dass der Mobilität im Kern die Bewegungslosigkeit innewohnt. Wird ein Pol zu übermächtig, kommt zwangsläufig der Gegenpol ausgleichend zum Vorschein:    

 Durch die massive Motorisierung im vergangenen Jahrhundert – durch Autos, ÖPNV usw. –  kommt es zu Staus und Verstopfung, also zur Immobilität. In manchen Straßen Kölns beispielsweise kann man nur mit viel Glück – es sei denn man hat eine Garage –  vor der eigenen Wohnung parken. Durch die Menge der Verkehrsmittel ist man häufig gezwungen weit von der Wohnung entfernt einen Parkplatz zu finden. Die zunehmende Immobilität durch die Menge an Autos sorgt jetzt dafür, dass man gezwungenermaßen zu Fuß gehen muss (der schwarze Punkt im Weiß), was dann wiederum für mehr Bewegung sorgt.

Der FC Bayern hat in der letzten Saison eine schier endlose Siegesserie hingelegt. Zum Glück greift auch hier das Yin und Yang-Prinzip. Mit der Erfolgsserie entstehen zwangsläufig Nachlässigkeit, Erschlaffen der Motivation, Überheblichkeit u.a.m.  Die Folge sind überraschende Niederlagen wie vergangene Woche, als der Zweitligist Holstein Kiel den FC Bayern aus dem Pokalwettbewerb warf.  Dank Yin und Yang bleibt der Wettkampfsport spannend.

Auch das Coronavirus wird zwangsläufig seinen Siegeszug irgendwann beenden müssen, wenn  z.B.  die vielen Infizierten eine Herdenimmunität ausprägen oder die Impfkampagne tatsächlich greifen sollte.

Unser Verhältnis zu Tieren …

… ist neben vielen anderen Dingen im Wandel begriffen.

Noch im Jahr 2005 kam die Mopsfledermaus zu unerwarteter Popularität, als sie von Naturschützern zur Verhinderung des Flughafens Hahn in die Diskussion gebracht wurde. Für Kurt Beck, dem damaligen Ministerpräsidenten, und sicherlich auch für die Mehrheit der Bevölkerung war dies absurd. Arbeitsplätze, die Chance einer Region zu wirtschaftlichem Aufschwung zu verhelfen, standen für sie im krassen Missverhältnis zum Schutz einer bis dato kaum wahrgenommenen Spezies. Bekanntlich konnte der Bau des Flughafens zwar verzögert, aber nicht verhindert werden.

Ziemlich aktuell ist der Fall der Ratte, die in Bad Kreuznach im Loch eines Kanaldeckels stecken blieb. Die alarmierte Feuerwehr befreite das Tier und brachte es anschließend zu einem Tierarzt. Große Empörung in der Presse über das – nach Meinung der Leser – völlig unangemessene Handeln der Feuerwehr. „Wenn ein Tier in Not geraten ist, retten wir es“  lautete die klare Stellungnahme des Feuerwehr-Pressesprechers.

Auch auf die sogenannten Ratten der Lüfte wurde im niederrheinischen Kleve Rücksicht genommen: Das baufällige Dach des dortigen Bahnhofs sollte im vergangenen Frühjahr abgerissen werden. Als man ein brütendes Ringeltaubenpaar entdeckte, stellte man die Abrissarbeiten ein und wartete ab, bis der Nachwuchs flügge geworden war.

Zeigen diese Maßnahmen eine veränderte Haltung der Menschen zum Tier? Immer mehr, auch wenn es  nur eine Minderheit ist, verzichten auf Fleischkonsum, um das Töten von Tieren nicht zu befördern. Dass Tiere auch Gefühle haben, selbst lachen und trauern können, wird immer mehr zur Erkenntnis. Wozu sind wir Menschen mit Einfühlungsvermögen und Empathie gegenüber Tieren ausgestattet? Heilende Wirkungen von Hippotherapie, Schwimmen mit Delfinen oder der Einsatz von Hunden im  Schulunterricht halten uns vor Augen, dass eine enge Verbundenheit zwischen Mensch und Tier besteht. Die Augen eines jeden Kindes strahlen beim Streicheln eines Hundes oder beim Anblick eines Eichhörnchens. Und wenn er noch nicht völlig abgestumpft ist, geht dies auch dem Erwachsenen so.

An dieser Stelle sei ein kurzes Video empfohlen: https://www.youtube.com/watch?v=FZ-bJFVJ2P0 Es handelt von Damian Aspinal, der als Kind mit einem Gorilla aufwuchs. Der Gorilla wurde später erfolgreich ausgewildert. Nach Jahren versucht Aspinal ihn ausfindig zu machen und hat Erfolg.

Angesichts dieser Erkenntnisse ist die andere Realität kaum zu ertragen:  Millionenfacher Mord an industriell erzeugten männlichen Küken ist nach wie vor gängige Praxis, genauso wie die tierquälerische Hühnerkäfighaltung oder sogenannte Kastenhaltung von Schweinen.  Wieso nehmen wir dies auch mit unserem Konsum weitgehend hin? Warum haben Menschen (z.B. Jäger) Spaß am Töten von Tieren? Woher nehmen wir das Recht über das Leben der Tiere zu entscheiden? Die von Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner vorgelegte und vom Bundestag unterstützte „Tierwohlabgabe“ erscheint nicht nur vielen Tierschützern als zynisch: Qualzuchten, Anbindehaltung, Amputationen und andere Tierquälereien können über weitere Jahrzehnte legal praktiziert werden. Im Tierschutzgesetz steht zwar: „ Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen“, doch unter den dehnbaren Begriff „vernünftig“ fallen z.B. all die genannten Grausamkeiten.

War früher alles besser? (gemeinfrei)

Im letzten Sommer bekam ich die ersten Flugversuche einer jungen Blaumeise mit. Von der Mutter begleitet, flatterte sie vom Nistkasten zum nächsten Baum. Ein Turmfalke, der wohl schon auf der Lauer gesessen hatte, bereitete dem jungen Leben ein jähes Ende. Schneller als man schauen konnte, hatte es sich das Junge gegriffen und war mit seiner Beute verschwunden. Gefühlsmäßig bekam ich den Vorfall gar nicht auf die Reihe. Unermüdlich und über Wochen hatten die Blaumeiseneltern ihre Jungen gefüttert, gewärmt und umsorgt. Dann schlägt grausam die Natur zu.                                       Aus dem Fernsehen kennen wir die Aufnahmen, wenn Rinder sich am schmalen Ufer des Okawango drängen, um ihren unbändigen Durst zu löschen. Krokodile, einem treibenden Stück Holz zum Verwechseln ähnlich, schießen urplötzlich aus dem Wasser, greifen sich eines der Rinder, drehen sich im Wasser mehrfach um die eigene Achse und ziehen ihr Opfer unbarmherzig in die Tiefe, um es dann bei lebendigem Leibe zu verspeisen. So ist halt die Natur, sagt man dann.

Gut getarnt: Ein Holzstück versucht sich als Krokodil

Das menschliche Genom unterscheidet sich ja nur geringfügig von dem des Affen, aber erklärt sich die Grausamkeit des Menschen gegenüber den Tieren damit, dass er selbst ein Tier ist? Die Auswüchse der Massentierhaltung sicherlich nicht. Im Tierschutzgesetz ist von „Mitgeschöpfen“ die Rede, und die positiven Beispiele zu Beginn des Artikels geben mir Hoffnung, dass wir im Sinne dieses Begriffs eine aufgeklärte Einstellung zu den Tieren gewinnen können. Wenn wir die sogenannte „Tierwohlabgabe“ kritisch betrachten, sind wir allerdings noch Jahrzehnte davon entfernt.

Odernheims Ortsbild im Wandel

– Erfreulich –

Wer in Odernheim hat es gewusst? Odernheim liegt genau auf der „Deutschen Alleenstraße“. Genauer gesagt auf einer Pflanzstrecke von Abschnitt 6.  Der Verlauf startet in Fulda, geht u. a. über Gießen, Boppard bis nach Bad Kreuznach. Da Odernheim noch nicht mit einer Allee aufwarten konnte, haben mehrere Vereine und Institutionen jetzt Abhilfe geschaffen. Am Ortsausgang Richtung Staudernheim wurden 13 Bäume gesetzt, die auserkoren wurden, dem Klimawandel und den Hitzesommern zu trotzen. Das ist absolut erfreulich und wird das Ortsbild Odernheims ohne Zweifel bereichern. Auch wenn ein Schild auf den Baum des Jahres 2020 – die Robinie – hinweist, säumen nur zwei Bäume dieser Sorte den Straßenrand. Alle anderen Bäume sind sogenannte Purpurerlen. (Quelle: Öffentlicher Anzeiger, Ausgabe 3.12.) Es sind Züchtungen, die dem Standort gerecht werden sollen.

Nahezu gleichzeitig hat das Ortsbild Odernheims für viele Anwohner eine schwere Wunde zu verkraften. Ein Grundstück mit Haus und Scheune, Hinterruthen/Ecke Bahnhofsstr./Rosenweg, wurde verkauft. Der neue Besitzer machte Nägel mit Köpfen und bereinigte die Flur.

Eine Baumschutzsatzung, die der Ortsgemeinderat beschließen müsste, würde dem Dorf gut anstehen. Neben dem Schutz vor willkürlichen Fällungen ökologisch wertvoller und fürs Dorfbild relevanter Bäume, würde die Verordnung Grundstückseigentümer verpflichten Ersatzpflanzungen vorzunehmen. Auf jeden Fall wäre sie ein Beitrag, dem Klimawandel zu begegnen und würde ein ansprechendes Ortsbild befördern.

Bilder, wie diese könnten dann vermieden werden