Wie viel Raum sind wir bereit der Natur zu überlassen?

Insektenhotels, Nist- und Fledermauskästen etc. sind eine gute Sache. Letztlich sind sie aber auch ein Zeichen dafür, dass wir den natürlichen Lebensraum von Vögeln, Fledermäusen und Insekten – wenn nicht gar vernichtet –  so doch zumindest stark eingeschränkt haben.

Wenn es auch positive Beispiele wie oben gibt, so sind die gravierenden Folgen der hemmungslosen Ausbeutung der Natur inzwischen spür- und absehbar. Doch trotz aller wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Bedeutung der Insekten im Zusammenspiel mit Fauna und Flora scheint ein Großteil der Bevölkerung nichts mehr mit dem, was wir Natur nennen, anfangen zu können (siehe Schottergärten! Beitrag vom 12.08.20).

Manchmal absurd: Ein alter Baum mit Sitzgelegenheit wurde gefällt. Als Ersatz dienen Ansitzstangen für Greifvögel, die vor allem Wühlmäuse jagen sollen.
Landwirtschaft im Dienste des Menschen, wenn Erde und Wasser dabei verseucht werden? (Pixabay)

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