Wenn man einen Spaziergang durch die Gemeinde macht,

stellt man unschwer fest, dass viele Leute die klare Struktur, Sauberkeit und Ordnung bevorzugen. Das sind ja auch dem Klischee nach urdeutsche  Tugenden. Doch während ich so durch den Ort lustwandele, mache ich eine weitere Feststellung: Es hat einen Wandel gegeben in Bezug auf die herrschenden Statussymbole. So gibt es nach wie vor den Pool, den SUV in der Einfahrt oder das Cabrio unterm Carport. Doch all diese Symbole scheinen mir von einer repräsentativen Palette mit Pflastersteinen abgelöst worden zu sein. Besondere Wirkung erzielt sie auf bereits zugepflastertem Gelände.  Die Botschaft, die davon ausgeht ist klar: „ Ich kann mir mehr leisten, als ich eigentlich brauche.“  Inzwischen haben viele erkannt, dass ein gewisser Vorrat an Pflastersteinen äußerst sinnvoll ist und sich multifunktional einsetzen lässt.  

Zwar sieht man vereinzelt noch eine Holzbank auf Schotterbett, was aber allenfalls ein Relikt aus früheren Zeiten darstellt. Hinsetzen tut sich dort selten jemand. Der variabel einsetzbare Pflastersteinblock  ist in puncto Flexibilität, ästhetischer Originalität, konkurrenzlos.

Dabei ist  es nur von Vorteil, wenn die hausumgebende Grundstücksfläche bereits gepflastert ist. Denn das Fundament muss plan sein und darf nur leichtes Gefälle haben, um Regenwasser schnell abfließen zu lassen. Vorbildlich sei hier der neue Parkplatz am Lagerhaus in Hinterhausen zu erwähnen. Die Pflasterer verstehen ihr Handwerk. Mit keinem Fingerbreit  Platz schließt das Pflaster hermetisch zu den Hauswänden hin ab. Hübsch fände ich noch eine Abgrenzung zur Straße. Total angesagt: Ein Doppelstabgitter mit Plastikapplikationen in trendigen Grautönen.

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